Drucken

Das Stadtteilkulturzentrum UBO 9 in Aubing lud Schüler aus unserer Schule zum Mobilen Musik-Theater-Projekt zum Thema Rassismus und Demokratie ein.

Im Narrenland, so nannte sich das Stück,

begegnen sich Menschen und passiert sehr viel.

Kann etwas Neues entstehen oder bleiben wir gleich?

Wenn zwei Kulturen sich begegnen, kann eine dritte Kultur entstehen?

Mit diesen Fragen setzt sich Taha Karem seit 25 Jahren auseinander. 1993 von Kurdistan nach Deutschland geflohen, steht er seitdem zwischen seiner eigenen und der deutschen Kultur.

Immer wieder musste er dabei feststellen, dass beide Kulturen sich nicht wirklich begegnen, sondern stattdessen eine „Multi-Kulti-Kultur“ entsteht. Das bedeutet, mehrere Sichtweisen leben nebeneinander her, ohne etwas Neues entstehen zu lassen, ohne offen genug für das bzw. den Anderen zu sein. Isolation, Verunsicherung und Missverständnisse sind die Folge.

Die von Taha Karem in Deutschland gewonnenen Erlebnisse und die von Stephan Lanius inszenierten Geschichten des Mullah Nasrudin zeigen, wie vielschichtig das Leben spielt.

Gespannt und aufmerksam verfolgten die Schüler aus den 9. und 8. Klassen die kurzweilige Aufführung. Sie waren beeindruckt von den schauspielerischen Leistungen der Darsteller und den gezeigten Situationen zum Zusammentreffen der unterschiedlichen Kulturen.